Plasmapherese bei negativen Impffolgen – ein Fallbeispiel

Plasmapherese bei negativen Impffolgen

Fallbeispiel negative Folgen der Covid 19 Impfung

In meiner Sprechstunde stellt sich eine 23-jährige Frau vor. Sie berichtet nach der Covid Impfung unter verschiedenen, intensiven Beschwerden zu leiden. Sie hatte bereits nach der 2. Impfung mit Müdigkeit, anhaltender Erschöpfung und Grippe Symptomen zu kämpfen. Diese Beschwerden gingen über einige Wochen und sie fühlte sich permanent nicht gut. Die Boosterimpfung produzierte dann erheblichste Symptome, so dass die Patientin arbeitsunfähig wurde. Seit der 3. Impfung leidet sie nun unter einer Sensibilitätsstörung im Gesicht, starker Erschöpfung, Müdigkeit, dauerhaften starken Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Hautausschlägen und seit Monaten unter schlagartig ausbleibender Menstruation. Der Alltag ist kaum zu bewältigen und sie ist aus dem Berufsleben gerissen. Es zeigt sich, natürlich auch durch die Situation bedingt und durch den langanhaltenden Krankheitszustand, eine depressive Verstimmung. Die sehr sympathische und gebildete junge Frau kam bereits mit der Fragestellung, ob in ihrem spezifischen Fall eine Plasmapherese möglich wäre. Da ich in meiner Praxis seit vielen Jahren die Plasmapherese anwende und ich es als eine sehr passende Therapie für negative Impffolgen in Betracht ziehe, kommen wir als Praxis dem Wunsch sehr gerne nach.

Wir beginnen bei der Patientin mit einer milden Plasmapherese sowie einem ausleitenden Therapieverfahren und bereits nach der ersten Behandlung verschwinden die bisher monatelang bestehenden Kopfschmerzen. Die Patientin berichtet von einem kurzen Energiezuwachs, der allerdings nur einige Tage anhält. Wir fahren, anfangs zweimal pro Woche, mit der Plasmapherese fort und können zusehen, wie es der Patientin sehr schnell und zügig besser geht. Die Erschöpfung geht zurück, die Energielöcher werden weniger und Hautausschläge verschwinden, dafür steigt die Konzentrationsfähigkeit und die Energie kommt wieder. Nach der 4. Behandlung, wir haben an diesem Tag auch zur Regulation der Hormone die Neuraltherapie eingesetzt, berichtet die Patientin freudig, dass ihre Menstruation wiedereingesetzt hat. Die Augen strahlen wieder, die Gesichtsfarbe ist rosig, das Energielevel sehr gut und auch die Stimmung natürlich deutlich besser.

Über diesen schnellen Therapieerfolg, habe ich mich sehr gefreut und es zeigt einmal mehr, dass die Schulmedizin und Naturheilkunde sich eben nicht ausschließen, sondern ergänzen und die Kombination beider unschlagbar ist.

Der Immun-Code – das neue Buch von Frau Dr. Dorothea Schleicher-Brückl

Neues Buch: Der Immun-Code | Praxis Schleicher & Brückl

Der Immun-Code – das neue Buch von Frau Dr. Dorothea Schleicher-Brückl

Sie interessieren sich für unsere körpereigene Abwehr und wie wir uns natürlich gegen Viren und Bakterien schützen können?
Wollten Sie auch schon mal genau wissen, wie das Immunsystem eigentlich funktioniert?
Dann ist Der Immun-Code genau das richtige Buch für Sie.

Frau Dr. Schleicher-Brückl arbeitet schon seit über 15 Jahren zusammen mit ihrem Vater in der Praxis Schleicher & Brückl, führt ein immunbiologisches Labor und ist in der systemischen Therapie ausgebildet. Ihr ist es immer wichtig, den Patienten als Ganzes zu betrachten und nicht nur Symptome zu bekämpfen.
Anschaulich und verständlich beschreibt sie in ihrem neuen Buch Der Immun-Code, wie unser Immunsystem aufgebaut ist, aus welchen Bestandteilen es besteht sowie die Abwehrsysteme, die zur Immunabwehr gehören.
Unser Immunsystem schützt uns nur dann gut, wenn wir es durch eine entsprechende Ernährung und Lebensweise unterstützen. Im Immun-Code finden Sie Tipps und Ratschläge von Frau Dr. Schleicher-Brückl, wie Sie Ihr Immunsystem vor Infektionen – und damit auch vor dem Coronavirus – effizient unterstützen können.

Der Immun-Code ist überall dort erhältlich wo es Bücher gibt, auf Amazon und natürlich auch als eBook.

Impfschäden – negative Folgen der Covid Impfung

Impfschäden – negative Folgen der Covid Impfung – Post vaccination Syndrom

Wir hatten die Impfung gegen Covid 19 von vornherein kritisch betrachtet. Leider haben sich unsere Erwartungen, hinsichtlich auftretender Nebenwirkungen, bestätigt.

Da wir relativ früh mit den negativen Folgen der Covid19 Impfungen konfrontiert wurden, konnten wir bereits viel positive Erfahrung in der Behandlung dieser machen. Am häufigsten treten Symptome auf wie Fatigue, Erschöpfung, Herzkreislaufbeschwerden, Myokarditis, Beschwerden der Sehnen, Muskeln und Gelenke, Infektanfälligkeit, rez. Herpesinfektionen, Gürtelrose, unklare Hautausschläge, bei Frauen Zyklusstörungen sowie Ausbleiben der Monatsblutung. Sehr häufig findet sich eine Überstimulation mit sehr hohen Antikörpertitern.

Therapien, die bisher hervorragende Ergebnisse brachten, sind in erster Linie die Plasmapherese zur Herausfilterung der Abfallprodukte, Immunkomplexe, Entzündungskomplexe und zur „Reinigung“ des Blutes. Dazu kombiniert ausleitende Verfahren mittels Infusionstherapie und oraler Medikation sowie verschiedener Maßnahmen, die der Patient auch selbst durchführen kann.

Die Analyse des Immunsystems und gezielte Therapie, falls Immundefekte vorliegen. Dies kann dann z.B. sein, Stimulation der Killerzellen wenn diese abgesunken sind. Anregung der Fresszellaktivität im Immunsystem, um Immunkomplexe und Abfallprodukte zu entsorgen. Ozontherapie und  Substitution von Vitaminspurenelementen, die möglicherweise erhöht verbraucht wurden. Die Neuraltherapie z.B. über dem Lungensegment, falls noch Beschwerden bestehen sollten wie z.B. Druck auf der Brust oder Husten.

Alle Methoden werden natürlich nach ausführlicher Anamnese und Diagnostik, individuell auf den Patienten abgestimmt und ausgewählt. Die Erfahrung zeigt, dass bereits nach den ersten Therapiesitzungen deutliche Besserungen im Befinden erzielt werden und das ganzheitliche Therapiekonzept schnell zum Erfolg führt.

Post-Covid-Therapie in München

Post-Covid-Therapie München

Post-Covid-Therapie in München-Bogenhausen mit sehr guten Ergebnissen

Ab sofort bieten wir in unserer Praxis eine spezielle Sprechstunde für Post-Covid-Patienten an.

Durch unsere ganzheitlichen Konzepte und gezielte Diagnostik gelingt es in der Regel schnell und effektiv aus dem Post-Covid-Zustand herauszukommen.
Insbesondere Behandlungen mit einer OZON-Eigenbluttherapie, sowie Infusionen mit Hochdosis Vitaminen und begleitender Immuntherapie haben sich bewährt.
Bei lang anhaltenden Beschwerden der Lunge/Atmung können die Segmenttherapie/Neuraltherapie sehr gute Erfolge erzielen.
Meist sind beim Post-Covid Zustand nur wenige Therapiesitzungen notwendig, um den gewohnten Energiezustand wiederherzustellen.

Wie immer behandeln wir unsere Patienten individuell und geben keine Pauschalempfehlungen, eine ausführliche Anamnese geht der Therapie voraus und deckt individuelle Risiko- oder Störfaktoren auf. Unsere Therapie wird daraufhin abgestimmt.

Rauwolfia bei Bluthochdruck

Rauwolfia bei Bluthochdruck

Rauwolfia bei Bluthochdruck

Bluthochdruck ist leider mittlerweile weit verbreitet, denn er entwickelt sich schleichend und bleibt anfangs oft lange Zeit unbemerkt. Doch auf Dauer kann ein zu hoher Blutdruck, Hypertonie genannt, sehr gefährlich werden, denn er kann das Herz und andere lebenswichtige Organe überlasten. Es gibt allerdings gute Therapiemöglichkeiten.

Wann ist der Blutdruck zu hoch?

Von einem Bluthochdruck sprechen Mediziner ab einem regelmäßigen Wert von 140 mmHg zu 90 mmHg. Optimal werden Werte unter 120 zu 80 mmHg eingestuft.

Warum kann Hypertonie gefährlich werden?

Wie der Name schon sagt, bei Bluthochdruck ist der Druck in den Gefäßen zu hoch. Das macht sich anfangs noch gar nicht bemerkbar, weshalb die Hypertonie so gefährlich werden kann. Denn mit der Zeit können die Gefäße überlastet werden durch den Hohen Druck und die Gefäßalterung kann früher einsetzen und schneller fortschreiten. Das heißt, dass die Gefäße vorzeitig verkalken können (Arteriosklerose) und damit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigen kann.

Was tun bei Bluthochdruck?

Das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen kann sich durch eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung wieder senken. Bei Übergewicht kann es helfen, dauerhaft das Normalgewicht zu erreichen. Daneben gibt es zahlreiche Medikamente, die den Blutdruck senken können.

Rauwolfia bei Bluthochdruck

Rauwolfia ist auch als Indische Schlangenwurzel bekannt und ist eine Pflanze aus Asien. Sie gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse. Hier ist der Name Programm, denn bei falscher Dosierung kann Rauwolfia giftig sein! Aus diesem Grund sollten Sie Rauwolfia nur unter ärztlicher Anleitung einnehmen. Als alternatives Heilmittel wird die Wurzel der Pflanze in der Phytotherapie und der ayurvedischen Heilkunde verwendet.

Da Rauwolfia den Wirkstoff Reserpin enthält, kann es bei Bluthochdruck helfen.

Niedriger Blutdruck – was kann ich tun?

Niedriger Blutdruck

Niedriger Blutdruck – was kann ich tun?

Bei vielen Menschen ist ein hoher Blutdruck verbreitet. Doch auch wenn der Blutdruck zu niedrig ist, beeinträchtigt das unsere Gesundheit. Sie können sich vielleicht nicht gut konzentrieren und es ist für Sie normal, gleich mehrere Paar Socken anzuziehen? Dafür könnte der Blutdruck verantwortlich sein. Wir erklären die wichtigsten Infos zum niedrigen Blutdruck.

Wann ist der Blutdruck außerhalb des Normbereichs?

Mediziner gehen davon aus, dass der Blutdruck beim gesunden Menschen einen systolischen Wert von 120 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) und einen diastolischen Wert von 80 mmHg entspricht. Sinkt der Wert unter 100 zu 60 mmHg, dann spricht man von Blutniederdruck, auch Hypotonie genannt. Bluthochdruck (Hypertonie) hingegen bedeutet, dass wiederholt Messwerte ab 140 zu 90 mmHg gemessen werden.

Symptome der Hypotonie

Ein zu niedriger Blutdruck kann verschiedene Symptome verursachen. Häufig leiden Betroffene unter Müdigkeit, einem hohen Puls, Schwindel, „Sternchen“ sehen oder einem Kältegefühl an Händen und Füßen.

Sie fragen sich jetzt vielleicht wie ein hoher Puls mit einem niedrigen Blutdruck einhergehen kann. Das liegt daran, dass bei niedrigem Blutdruck eine Unterversorgung der Organe mit Sauerstoff droht und der Körper dagegen mit einer hohen Herzfrequenz gegensteuert.

Wie kann man den Blutdruck wieder erhöhen?

Anders als der Bluthochdruck ist die Hypotonie weit weniger gefährlich. Wenn Ihnen allerdings regelmäßig schwarz vor Augen wird oder Sie stark unter anderen unangenehmen Symptomen leiden, dann kann auch ein niedriger Blutdruck die Lebensqualität beeinträchtigen.

Die Ursache für den zu niedrigen Blutdruck sollte in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden, denn nur so können Sie Ihren Blutdruck auf Dauer stabilisieren.

Durch regelmäßige Bewegung wie Radfahren, Joggen oder schnelles Spazierengehen können Sie Ihren Kreislauf ankurbeln. Auch Wechselduschen mit abwechselnd kaltem und warmem Wasser können dabei helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Entscheidend ist bei der Therapie aber immer der genaue Auslöser für die Beschwerden.

Eisenüberschuss: Symptome und Therapie

Eisenüberschuss

Eisenüberschuss: Symptome und Therapie

Eisen ist an vielen lebenswichtigen Prozessen in unserem Körper beteiligt. Besonders für die Bildung des roten Blutfarbstoffs, Hämoglobin, wird es benötigt. Durch diesen wiederum werden die verschiedenen Organe mit Sauerstoff versorgt. Außerdem spielt es bei der Energiegewinnung eine Rolle.

Im Normalfall sorgt unser Körper selbst dafür, dass die Eisenspeicher mit drei bis vier Gramm gut gefüllt sind. Es gibt allerdings auch Erkrankungen, in denen sich zu viel Eisen im Körper ansammelt, z. B. die Hämochromatose.

Wie macht sich ein Eisenüberschuss bemerkbar?

Leider sind die Symptome für einen Eisenüberschuss sehr unspezifisch und werden von den Betroffenen oft gar nicht als Symptom wahrgenommen. Folgende Anzeichen können auftreten:

  • Müdigkeit
  • Leistungsschwäche
  • Gelenkschmerzen
  • Herzschwäche
  • Impotenz
  • später: dunkle Hautpigmentierung

Wird der Eisenüberschuss nicht behandelt und die hohe Eisenmenge bleibt aufrechterhalten, kann es zu schweren Organschäden kommen! Dabei wird insbesondere die Leber stark belastet, aber auch Bauchspeicheldrüse und Herz leiden unter dem Überschuss.

Welche Therapien gibt es bei einem Eisenüberschuss?

Resultiert der Eisenüberschuss aus einer Hämochromatose-Erkrankung, kann die Erythrozytapherese mit Erythropoetin helfen. Dabei erhält der Betroffene Erythropoetin-Injektionen, die die roten Blutkörperchen massiv zum Wachstum stimulieren. Zur Bildung dieser roten Blutkörperchen wird Eisen benötigt, das vermehrt aus den übervollen Eisenspeicher entnommen wird. Im Anschluss daran folgt die Erythrozytapherese. Das heißt, dass durch die Apherese gezielt nur die roten, eisenhaltigen Blutkörperchen aus dem Blut entfernt werden. Die Eisenwerte können oft schon nach zwei bis drei Behandlungen abfallen.

Auch eine bewusste Ernährung kann die Eisenaufnahme beeinflussen. Schwarzer Tee oder Kaffee kann beispielsweise die Aufnahme von Eisen vermindern. Vitamin-C (z. B. in Getränken wie Orangensaft) hingegen sollten etwa zwei Stunden vor dem Essen gemieden werden, da dies die Eisenaufnahme begünstigen kann. Auch Alkohol kann die Eisenaufnahme steigen und die Leber zusätzlich belasten.

Zu wenig Eisen: Symptome und Therapie

Eisenmangel

Zu wenig Eisen: Symptome und Therapie

Viele von uns kennen das: Man ist ständig müde, fühlt sich energielos, man friert oft, kann sich schlecht konzentrieren und auch Haare und Nägel sind brüchig. Meist nehmen wir solche Symptome einfach hin. Oft sind sie auch ungefährlich, doch in manchen Fällen kann auch ein Eisenmangel dafür verantwortlich sein.

Wie erkenne ich einen Eisenmangel?

Einen Eisenmangel können Sie nicht selbst feststellen. Die einzige Möglichkeit, um ihn sicher diagnostizieren zu können, ist eine Blutuntersuchung beim Arzt. Dort wird der sogenannte Ferritinspiegel überprüft. Liegt dieser unter 15 µg/dl spricht man in der Regel von einem Eisenmangel.

Ferritin ist ein Protein, das an das Eisen im Körper andockt und deshalb Auskunft über den Füllstand unseres Eisenspeichers gibt.

Welche Symptome können auf zu wenig Eisen hindeuten?

Nicht nur die eingangs beschriebenen Symptome können darauf hindeuten, dass Eisen im Körper fehlt. Je nachdem wie stark der Eisenmangel ausgeprägt ist, können unter anderem folgende Symptome darauf hindeuten:

  • Schwindel
  • Blässe
  • Herzklopfen
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Haarausfall
  • Ausbleiben der Menstruation
  • Kurzatmigkeit

Wie fülle ich meinen Eisenspeicher wieder auf?

Wird beim Arzt ein Eisenmangel diagnostiziert, ist es wichtig, die Ursache des Mangels herauszufinden. In Drogerien oder im Internetversandhandel gibt es unzählige rezeptfreie Mittel gegen Eisenmangel – bitte nehmen Sie diese aber nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein!

Auch die Ernährung kann die körpereigenen Eisenspeicher beeinflussen. Gerade unter Vegetariern oder Veganern kann es zu einem Eisenmangel kommen. Neben rotem Fleisch, Ei oder Hering sind aber auch Rote Beete, grünes Gemüse, Nüsse oder Vollkorngetreide gute Eisenlieferanten.

Wenn der Speicher sehr leer ist, dann kann eine Infusion mit neuen und sehr gut verträglichen Eisenpräparaten notwendig und hilfreich sein.

Störfelder beheben mit Neuraltherapie

Störfelder beheben mit Neuraltherapie

Störfelder beheben mit Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine alternativmedizinische und risikoarme Heilmethode. Bei dieser Reiz-, Regulations- und Umstimmungstherapie werden chronische, aber auch akute Erkrankungen durch die Injektion mit einem Lokalanästhetikum (Procain) behandelt. Dabei wird das örtliche Betäubungsmittel z. B. an Muskel- und Nervenstrukturen, in Gefäße, an Ganglien (Nervenknoten) sowie an Störfelder injiziert.

Dabei spielt nicht nur die betäubende Wirkung des Procains eine Rolle, sondern auch der durch die Injektion gesetzte Reiz, der körpereigene regulierende Mechanismen auslösen kann. Die Effekte der Neuraltherapie können Durchblutungsförderung, Schmerzlinderung, Integration von entkoppelten Regelkreisen, Löschung von Störfeldern im vegetativen Nervensystem oder antientzündliche Effekte sein.

Die Neuraltherapie gehört zu den Regulationstherapien und kann somit sehr ursächlich und ubiquitär eingesetzt werden.

Segment- und Störfeldtherapie

Bei der Segmenttherapie wird nach einer umfassenden Anamnese das Segment im Körper, in dem die Schmerzen auftreten, lokalisiert. Jedem Segment ist ein klar definierter Bereich der Haut, der Muskulatur, des Bindegewebes, der Gefäße und der Knochen/Gelenke zugeordnet, der über einen zugehörigen Nerv mit einem Segment des Rückenmarks in Verbindung steht. Diesem Rückenmarkssegment ist ebenso ein inneres Organ über einen Nerv zugeordnet. in diesem Segment wird die Injektion verabreicht, die somit ihre Wirkung am zugehörigen Organ entfalten und für Schmerzlinderung sorgen kann.

Bei der Störfeldtherapie wird das Betäubungsmittel an das zuvor ausgemachte Störfeld injiziert. Störfelder können Narben, abgelaufene Entzündungen, die Mandeln oder deren Narben, wurzelbehandelte Zähne oder sehr häufig auch die Nebenhöhlen sein. Ca. 80 % der Störfelder liegen im Kopf-Hals-Bereich, ca. 10 % im Unterbauch/gynäkologischen Bereich. Von diesen Unruheherden gehen über das Vegetativum (Nervensystem) Informationen an andere Körperbereiche über und können störfeldferne Beschwerden auslösen oder unterhalten.

Gerade Störfelder können Immunkraft binden und verbrauchen. Durch die Neuraltherapie können hier Blockaden gelöst werden, und die Immunkraft kann wieder aufleben.

Störfelder im Körper erkennen

Störfelder erkennen

Störfelder im Körper erkennen

Für unsere Gesundheit ist es wichtig, dass die körpereigene Welt im Gleichgewicht ist. Doch nicht immer ist das der Fall. Manchmal manifestieren sich sog. Störfelder, die selbst unauffällig bleiben können, aber das natürliche Gleichgewicht durcheinander bringen. Bei einem Störfeld wird davon ausgegangen, dass es eine chronische Erkrankung erzeugen oder unterhalten kann. Beispielsweise kranke und wurzelbehandelte Zähne, Narben oder auch bislang unerkannte Bakterienherde können über die Nervenbahnen und Reflexzonen auch andere Körperregionen schwächen und Krankheiten hervorrufen.

Störfelder erkennen

Die Identifikation des Störfeldes ist ein wesentlicher Bestandteil der Neuraltherapie. Die Neuraltherapie gehört zur Regulationstherapie und nutzt dabei die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers. Die Neuraltherapie gibt es schon seit fast 100 Jahren, denn die Gebrüder Huneke entdeckten sie bereits in den 1920er Jahren. Die Therapie basiert auf der Annahme, dass die Injektion eines Lokalanästhetikums (z. B. Procain) eine Fernwirkung entfalten kann und so Schmerzen gelindert werden können, indem das vegetative Nervensystem beeinflusst wird.

Zu Beginn der Neuraltherapie erfolgt eine ausführliche Anamnese, bei der das Beschwerdebild genau erfasst wird und auch Krankheiten im Kindesalter oder weitere Symptome, Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen erfasst werden.

Danach werden die Patienten untersucht, um Narben, Verspannungen oder Störungen der Haut erkennen zu können. Auch der Zustand der Zähne oder vorausgegangene Zahnbehandlungen können eine Rolle spielen.

Störfeldtherapie

Durch eine gezielte Injektion eines lokalen Betäubungsmittels (meist Procain) direkt in die verschiedenen Störfelder, werden diese ausgeschaltet und der Körper kann sich selbst wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen.

Sie wollen mehr zur Störfeldtherapie und der Neuraltherapie erfahren? Mehr dazu in unserem nächsten Artikel!