Erkältungssymptome? Das können Sie jetzt tun!

Erkältungssymptome | Praxis Schleicher & Brückl

Erkältungssymptome? Das können Sie jetzt tun!

Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Erschöpfung, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen. Momentan ist es nicht leicht, eine Erkältung, die Grippe oder Covid-19 zu unterscheiden. Wenn Sie sich vielleicht angesteckt haben oder einfach nur erkältet sind, dann heißt es: sich Zeit nehmen, um wieder gesund zu werden.
Über die kommenden Feiertage ist es nicht immer möglich, sofort einen Arzt aufsuchen zu können. Deshalb haben wir für Sie zusammengestellt, was Sie trotzdem zuhause tun können, um Ihren Körper beim Gesundwerden zu unterstützen.

Die Basisregeln des Gesundwerdens

1. Ruhe

Ruhe heißt wirklich Ruhe geben. Ins Bett oder auf das Sofa legen und schlafen (immer noch die beste Medizin), lesen, fernsehen, Tee trinken, nichts tun. Wichtig ist, dass Sie nicht sofort beim ersten Besserungszeichen wieder 100 % geben! Lassen Sie es auch noch einige Tage nach der Gesundung ruhig angehen.

2. Trinken

Viel trinken. Wenn Sie Fieber haben, verlieren Sie sehr viel Flüssigkeit. Mit viel Trinken sind mind. 3 Liter Wasser, Kräutertee oder Saft gemeint. Ob warm oder kalt ist ganz individuell. Meist tut etwas Warmes gut, in einigen Fällen hat man aber sehr viel Durst auf kalte Getränke. Dem Verlangen darf man dann nachgehen. Zwickt es im Hals, sind die Mandeln geschwollen und tut Kaltes gut, dann kann sogar das Lutschen eines Eiswürfels sehr hilfreich und angenehm sein.

3. Hühnersuppe

Bitten Sie Ihre Liebsten oder Ihre Nachbarn um eine kräftige, selbstgemachte Hühnerbrühe. Diese kann auch kontaktlos vor die Tür gestellt werden. In der Hühnersuppe sind antientzündliche Stoffe enthalten und sie regt das Immunsystem an. Außerdem wird der Elektrolyt- und Wasserhaushalt aufgefüllt.

4. Wärme

Sorgen Sie für warme Füße mit Hilfe einer Wärmflasche in Kombination mit Omas selbstgestrickten Wollsocken. Auch ein warmes Fußbad wärmt auf. Wenn der Kopf zu ist und die Nase wegen Schnupfen verstopft, dann wirkt ein ansteigendes Fußbad manchmal wahre Wunder!
Vielen Menschen tut auch ein Erkältungsbad sehr gut. Danach dann bitte gleich ins Bett zumnachschwitzen und ruhen.

5. Frische Luft

Ganz wichtig ist das Stoßlüften! Die alte abgestandene Luft muss raus und frischer Sauerstoff ins Krankenzimmer. Hier kurz richtig kräftig lüften!
Damit kein Zug entsteht, aus dem Zimmer gehen für die Zeit oder bis zur Nasenspitze unter die Decke kuscheln.

6. Fieber

Fieber zulassen. Fieber ist eine natürliche Heilreaktion des Körpers und man sollte sich freuen, wenn man bei einem Infekt Fieber hat. Es reinigt den Körper und aktiviert hervorragend alle notwendigen Immunreaktionen. Fieber darf auch hoch sein. Entscheidend ist der klinische Zustand des Patienten – also wie es dem Patienten dabei geht. Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schwäche sind in diesem Zustand normal aufgrund der erhöhten Interleukine.
Wenn Sie dennoch das Gefühl haben, das Fieber senken zu müssen, dann vorerst mit den altbewährten Methoden wie Wadenwickel, Essigsocken etc.
Das wichtigste im Fieber ist viel zu trinken. Unterstützend können hier die homöopathischen Mittel Belladonna oder Aconitum wirken. Kontaktiere Sie am besten Ihren Arzt oder Heilpraktiker, um sich beraten zu lassen. Sie können sich auch jederzeit telefonisch an mich wenden.

7. Cystus

Cystus ist ein Heilkraut, das unser Immunsystem bei der Virenabwehr unterstützt. Sie können davon Tabletten lutschen oder das Kraut direkt als Tee oder Sud zur Inhalationen verwenden. Den Tee können Sie natürlich  trinken.

8. Lungenwickel

Haben Sie schon einmal die wohltuende Erfahrung eines Lungenwickels gemacht? Probieren Sie es doch einfach mal aus! Einfach eine Wärmflasche machen und auf die Brust einen Wickel mit Olivenöl und optional einigen Tropfen ätherischem Lavendelöl geben. Darauf ein Tuch und darüber dann die Wärmflasche. Nochmal dick unter die Bettdecke packen und ruhen. Befreit und beruhigt die Atemwege.

9. Schwarzkümmelöl

Die regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmelöl reinigt und stärkt die Lunge. 3 x einen Teelöffel oder 3 x 2 Kapseln.

10. Warme Milch mit Honig

Da nicht jeder Milch verträgt, kann alternativerweise auch Mandelmilch verwendet werden. Auf jeden Fall erwärmen und mit einem großen Teelöffel Honig (Manuka Honig unterstützt ebenfalls die Abwehr gegen Viren und Bakterien) trinken. Kann schleimlösend wirken und beruhigend wirken.

11. Morokarottensuppe

Sie kennen die Morosche Karottensuppe (auch Moro-Suppe genannt) nicht? Vor allem wenn Ihr Darm in Mitleidenschaft gezogen ist, ist die Moro Karottensuppe eine hervorragende Methode, um dem Darm zu helfen, sich zu regulieren. Aber auch während einer Virusgrippe ist es eine gute und darmentlastende Mahlzeit.
Einfach ein halbes Kilo geschälte Karotten in einem Liter Wasser über einen längeren Zeitraum (mind. 90 min) kochen lassen, dann pürieren und mit abgekochtem Wasser wieder auf 1 Liter auffüllen, etwas salzen – fertig!

12. Vitamin C

Haben Sie den Verdacht, dass Sie etwas ausbrüten? Dann gleich hochdosiert Vitamin C einnehmen! Auch während eines Infektes kann es Sie gut unterstützen.

13. Calcium

Calcium wird oft vergessen. Es ist jedoch ein ganz wichtiger Stoff, um die Immunvorgänge zu aktivieren. Aber auch für das Herz, den Kreislauf und natürlich für die Knochen ist es wichtig.
Während einer Grippe kann es Ihnen helfen und Ihre Kraft kommt schneller zurück. Zum Beispiel etwa 500 mg Calciumbrausetabletten in Wasser lösen.

14. Ätherische Öle

Im Diffuser oder auf die Haut aufgetragen können ätherische Öle eine sehr große Kraft entfalten. Ich arbeite in meiner Praxis sehr häufig mit ätherischen Ölen und diese haben mich persönlich schon oft prophylaktisch, aber auch während einer Krankheit schnell wieder aufgebaut. Viele Öle haben aufgrund ihrer Inhaltsstoffe eine unterstützende Wirkung gegen Pilze und Bakterien. In einer Studie konnte sogar nachgewiesen werden, dass das Verdampfen der Öle in einer Klinik die Keimlast auf den Oberflächen stark reduzieren konnte.
Meine Hauptöle in der Erkältungszeit sind: Zitrone, Orange, Eucalyptus, Pfefferminz, Nelke, Rosmarin, Lavendel… um nur einige zu nennen. Für eine individuelle Beratung bitte gerne einen Telefontermin bei mir vereinbaren.
Lesen Sie auch gerne unsere Artikel zu ätherischen Ölen:
Ätherische Öle: Bedeutende Öle der Aromatherapie
Aromatherapie: Wirkung von ätherischen Ölen

15. Geduld und Vertrauen

Unser Immunsystem macht das schon. Geben Sie sich und Ihrem Körper die Zeit und das Vertrauen, gesund zu werden. Das dauert auch ein paar Tage. Ihr Körper vollbringt gerade Hochleistungen! Einfach die Basisregeln beachten, denn damit helfen Sie Ihrem Körper am besten.

Wenn Sie sich unsicher sind, Ihr Zustand sich stark verschlechtert oder Sie das Gefühl haben, Hilfe beim Gesundwerden zu brauchen, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt des Vertrauens. Übrigens auch wenn das Fieber länger als drei oder vier Tage anhält, sollten Sie Ihren Arzt anrufen!

Falls Sie den Verdacht haben, sich vielleicht mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, ist in unserer Praxis auch eine telefonische Beratung möglich!
Telefon: 089 – 41 94 530

Hämochromatose: Entgiftungsprogramm für die Leber

Hämochromatose: Entgiftungsprogramm für die Leber | Praxis Schleicher & Brückl

Hämochromatose: Entgiftungsprogramm für die Leber

Ein gesunder Mensch hat ca. eine Eisenmenge von 4-5 g im Körper. Bei der Hämochromatose hingegen beträgt der Gesamteisengehalt 20-80 g! Deshalb wird die Hämochromatose auch Eisenspeicherkrankheit genannt, da durch den Darm zu viel Eisen aufgenommen wird und in verschiedene Organe abgelagert wird.
Besonders die Leber wird mit überschüssigem Eisen vollgeladen. Diese Überlagerung führt auf Dauer zu gefährlichen Organschäden. Die Leber ist ein zentrales Stoffwechselorgan, weshalb eine regelmäßige Entlastung und Entgiftung besonders bei Hämochromatose-Patienten sehr wichtig ist.

Warum entgiften?

Bei Hämochromatose-Patienten leidet die Leber stark unter der Einlagerung von Eisen, denn es wirkt in den Leberzellen wie Zellgift. Bei der Therapie der Hämochromatose wird dieses eingelagerte Eisen zwar entfernt, jedoch muss die Leber trotzdem mit einem erhöhten Eisenumsatz umgehen und diesen verstoffwechseln. Deshalb ist es besonders bei der Hämochromatose wichtig, dieses so wichtige Organ regelmäßig und gut zu pflegen.

Außerdem können mit Hilfe des Entgiftungsprogramms enorme Erfolge erzielt werden! Wissen Sie, dass die Leber zu den Organen gehört, die sich am besten regenerieren können? Nach einer Verletzung oder operativen Teilentfernung kann sie sogar Gewebe erneuern und nachwachsen!
Im Rahmen der Hämochromatoseforschung wurde in einer Studie festgestellt, dass die Leberzirrhose (Leberverfettung) wieder verschwinden kann, wenn man die Hämochromatose therapiert und somit die Leber entlastet.
Diese Erkenntnis ist sensationell, denn bisher galt die Leberzirrhose als nicht heilbar.

Entgiftungsprogramm für die Leber

Zu Beginn der Therapie wird ein Test auf Schwermetalle durchgeführt. Je nach Belastung finden dann zweimal pro Woche Infusionen zur Entgiftung in Kombination mit der Neuraltherapie statt.

Speziell für Hämochromatose-Patienten hat Frau Dr. Schleicher-Brückl ein Programm zur Entgiftung der Leber entwickelt.
Dieses besteht aus Infusionen zur Anregung der Entgiftungsleistung, aus der Neuraltherapie, die über dem Lebersegment zur Regulation und Förderung der Durchblutung zum Einsatz kommt sowie einer oralen Medikation, die der Patient zu Hause einnehmen kann.
Dieses aufeinander abgestimmte Programm hat eine Dauer von drei Wochen, wobei die orale Einnahme darüber hinaus weitere drei Wochen fortgeführt werden sollte.

Die Entgiftung sollte idealerweise zweimal im Jahr durchgeführt werden, sodass die Leber wieder auf Vordermann gebracht und bei ihrer Regeneration unterstützt wird.

Weitere Informationen und Artikel rund um das Krankheitsbild der Hämochromatose finden Sie unter Hämochromatose-Therapie.
Sie wollen mehr zur Neuraltherapie lesen? In unserem Artikel Grundlagen der Neuraltherapie haben wir die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Für weitere Fragen und eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen gerne persönlich in der Praxis Schleicher & Brückl zur Verfügung. Einfach Termin vereinbaren unter 089 – 41 94 530 oder nutzen Sie unsere Online-Terminvereinbarung.

Hämochromatose: Therapiemöglichkeiten

Hämochromatose: Therapiemöglichkeiten | Praxis Schleicher & Brückl

Hämochromatose: Therapiemöglichkeiten

Leider ist die Hämochromatose unbehandelt eine sehr gefährliche Krankheit. Durch die massive Eisenüberladung kommt es vor allem in Leber zu starken Schädigungen, sodass nicht selten eine Leberzirrhose oder sogar ein Leberzellkarzinom auftreten kann.
Die gute Nachricht ist: die Hämochromatose ist sehr gut therapierbar, sodass diese gefährlichen Schäden verhindert werden können.

Therapiemöglichkeiten

Aderlass

Lange Zeit galt der klassische Aderlass als die Therapie schlechthin bei der Eisenspeicherkrankheit. Dadurch, dass den Betroffenen regelmäßig Blut abgenommen wird, entleeren sich die Eisenspeicher im Körper, da dieses Eisen wieder für die Herstellung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin gebraucht wird.
Der Aderlass muss jedoch ein Leben lang regelmäßig durchgeführt werden, teilweise bis zu 12 mal pro Jahr! Außerdem führt der chronische Blutverlust bei manchen Patienten zu einer Schwächung des Körpers, da auch andere wichtige Blutbestandteile, die insbesondere für das Immunsystem wichtig sind, verloren gehen.

Erythrozytapherese

Wir in der Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl bevorzugen zur Hämochromatose-Therapie die Erythrozytapherese. Hierbei wird das Blut des Patienten aus der Armvene entnommen und durch ein geschlossenes, steriles Schlauchsystem in eine Apheresemaschine geleitet. Durch einen speziellen Separationsvorgang werden dem Blut dort dann lediglich die eisenhaltigen Erythrozyten, die roten Blutkörperchen, entzogen. Um möglichst viel Eisen zu entnehmen, bekommt der Patient vor der Apherese eine Erythropoetin-Injektion. Erythropoetin ist ein Wachstumsfaktor für rote Blutkörperchen, sodass diese dann vermehrt gebildet werden. Da zur Bildung roter Blutkörperchen wiederum Eisen gebraucht wird, leeren sich die Speicher, sodass sich eine anschließende Apherese noch effizienter gestaltet.
Der Vorteil der Erythrozytapherese ist, dass sie nicht so oft wiederholt werden muss wie der klassische Aderlass. Schon nach zwei bis drei Behandlungen fallen die hohen Eisenwerte ab. Zusätzlich muss die Apherese nur alle ein bis drei Jahre wiederholt werden. Außerdem leiden die Betroffenen nicht so sehr unter der Blutentnahme, da bei der Apherese nur speziell die roten Blutkörperchen entfernt werden und alle anderen wichtigen Blutbestandteile wieder in den Körper zurückbefördert werden.

Aufgrund der steigenden Nachfrage besitzt die Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl aktuell zwei Apherese-Geräte.

Weitere Informationen und Artikel rund um das Krankheitsbild der Hämochromatose finden Sie unter Hämochromatose-Therapie.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne persönlich in der Praxis Schleicher & Brückl zur Verfügung. Einfach Termin vereinbaren unter 089 – 41 94 530 oder nutzen Sie unsere Online-Terminvereinbarung.

Hämochromatose: Welche Symptome treten auf?

Hämochromatose: Symptome | Praxis Schleicher & Brückl

Hämochromatose: Welche Symptome treten auf?

Die Hämochromatose gehört zu den häufigsten genetischen Funktionsstörungen in Nordeuropa. Durch eine Mutation auf einem Gen speichert der Körper zu viel Eisen, was wiederum auf Dauer zu schweren Schädigungen führen kann.
Die Eisenspeicherkrankheit wird allerdings nur selten diagnostiziert, da sie sehr unspezifische Symptome aufweist und weil es nur wenige Spezialisten auf diesem Gebiet gibt.
Frau Dr. Schleicher-Brückl ist eine dieser Spezialistinnen. Schon ihre Promotion hat sie dem Thema Hämochromatose gewidmet und hat viele Jahre an der Krankheit geforscht.

Symptome bei der Hämochromatose

Bei der Hämochromatose wird im Dünndarm zu viel Eisen aus der Nahrung in das Blut aufgenommen. Von dort wird es dann in verschiedene Organe transportiert und abgelagert. Im Normalfall braucht unser Körper das Eisen für die Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Ist jedoch zu viel Eisen vorhanden, kann der Organismus es nicht mehr verarbeiten und legt Eisenspeicher an, die zu großen Schäden führen können.

Das Problem an der Krankheit ist, dass sie in den Anfängen meist keine merkbaren Symptome verursacht und die Betroffenen gar nicht von ihrer Erkrankung wissen.
Erste Beschwerden zeigen sich frühestens nach dem 20., meist allerdings erst zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr.
Folgende Symptome treten auf:

  • Müdigkeit
  • Leistungsschwäche
  • Gewichtsabnahme
  • Libidoverlust, Impotenz
  • Gelenkbeschwerden
  • Hautverfärbungen
  • Diabetes mellitus
  • Herzbeschwerden

Diese Symptome deuten aber leider nicht sofort auf die Hämochromatose hin, da sie auch viele andere Ursachen haben können.

Diagnose

Mittlerweile gibt es einen 90% sensitiven Chromosomentest, der schnell Auskunft darüber gibt, ob die beschriebene Genmutation vorliegt. Wenn auffällige Symptome auftreten und die Eisenwerte hoch sind, kann dieser Test eine Hämochromatose diagnostizieren.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne in der Praxis Schleicher & Brückl zur Verfügung. Einfach Termin vereinbaren unter 089 – 41 94 530.

Schlecht heilende Wunden: Ursachen und Gegenmaßnahmen

Schlecht heilende Wunden | Praxis Schleicher & Brückl

Schlecht heilende Wunden: Ursachen und Gegenmaßnahmen

Wenn alles normal verläuft, heilen Wunden von ganz allein. Doch manchmal funktioniert dieser Heilungsprozess einfach nicht mehr und die Wunden werden chronisch und schmerzen – eine enorme Belastung für die Betroffenen. Solche Wundheilungsstörungen sollten in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.
Wir erklären Ihnen heute, welche Ursachen schlecht heilende Wunden haben können und was Sie dagegen tun können.

Ursachen schlecht heilender Wunden

Die Wundheilung ist ein sehr komplexer Prozess und immer wieder auch eine Herausforderung für unseren Körper. Viele verschiedene Stoffwechselfunktionen und Reparaturarbeiten an der beschädigten Zellstruktur sind an diesem Vorgang beteiligt. Da es sich bei der Heilung um einen so komplizierten Ablauf handelt, ist er leider anfällig für mögliche Störfaktoren.
Wenn bestimmte Einflussfaktoren die Reparatur der Zellen behindern, funktioniert die Wundheilung nicht richtig.

Zu den möglichen Ursachen gehört beispielsweise die Fehlernährung. Hierbei kommt es zu einem Mangel verschiedener Nährstoffe wie etwa Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Spurenelemente usw. Diese sind aber enorm wichtig bei der Heilung, weshalb ein Mangel zu Problemen führt.

Außerdem ist das Alter ein Risikofaktor. Besonders bei älteren Menschen geht die Durchblutung und dadurch auch die Versorgung der Haut mit Nährstoffen zurück. Auch Raucher leiden unter einer schlechteren Durchblutung, weshalb auch sie anfälliger für schlecht heilende Wunden sind.

Zusätzlich beeinträchtigen auch bestimmte Vorerkrankungen die Wundheilung: z.B. Diabetes mellitus, periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Ödeme, Wassereinlagerungen, venöse Insuffizienz und Anämien.

Was kann ich gegen schlecht heilende Wunden tun?

Wichtig bei allen Wunden ist, dass sie sauber gehalten wird, beispielsweise durch Spülungen mit Salzwasser oder Wundbäder mit lauwarmen Wasser. Mit Desinfektionsmitteln sollte sparsam umgegangen werden, da ein übermäßiger Gebrauch das Gewebe zusätzlich stark reizen kann.

Chronische Wunden sollte außerdem immer von einem Arzt behandelt werden. Es gibt verschiedene Wundarten, die für die Heilung entweder trocken oder feucht gehalten werden müssen. In schweren Fällen wird auch eine Unterdrucktherapie angewandt.

Bestehen Vorerkrankungen, ist es wichtig, dass diese gut eingestellt werden, um eine möglichst optimale Ausgangslage zu kreieren.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne in der Praxis Schleicher & Brückl zur Verfügung. Einfach Termin vereinbaren unter 089 – 41 94 530.

Unerfüllter Kinderwunsch: Spermienantikörper bei Mann und Frau

Spermienantikörper bei Frau und Mann | Praxis Schleicher & Brückl

Unerfüllter Kinderwunsch: Spermienantikörper bei Mann und Frau

Viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch haben schon viele gynäkologische Arztpraxen und endokrinologische Labore besucht. Diese Odyseen sind psychisch wie auch körperlich enorm belastend.
Oft wird in den Laboren nur untersucht, wie aktiv die männlichen Spermien sind oder wie der Hormonstatus der Frau beschaffen ist. Aber: Unfruchtbarkeit kann auch an Spermienantikörpern liegen!

Was sind Spermienantikörper?

Spermienantikörper sind Abwehrkörper, die sowohl beim Mann, als auch bei der Frau vorkommen können. Sie werden vom Immunsystem selbst hergestellt und verhindern in jedem Fall eine Schwangerschaft.

Wirkung bei der Frau

Die Spermienantikörper bei der Frau neutralisieren die Spermien des Mannes schon bevor sie überhaupt zur Befruchtung einer Eizelle fähig sind. Meist werden die Spermien bereits im Zervixschleim geblockt und erreichen die Eizelle erst gar nicht.
Diese Spermienantikörper lassen sich aber zum Beispiel in einem Bluttest nachweisen und behandeln.

Wirkung beim Mann

Ja, es klingt verrückt, aber auch beim Mann können Spermienantikörper vorkommen. Durch einen Defekt des Immunsystems entwickelt der männliche Körper Antikörper gegen die eigenen Spermien und deaktiviert diese. Die Spermien sind dann in ihrer Vitalität und Beweglichkeit extrem eingeschränkt oder manchmal sogar komplett blockiert.
Aber auch diese Spermienantikörper können mit Hilfe eines sogenannten MAR-Tests nachgewiesen werden.

Wie lassen sich die Spermienantikörper therapieren?

Gleich vorweg: Spermienantikörper sind in der Regel gut therapierbar. Da es sich um eine immunologische Ursache handelt, müssen sie auch immunologisch therapiert werden.
Beim Mann können die Spermienantikörper wie eine Allergie sehr gut mit Gegensensibilisierungsverfahren neutralisiert werden.
Bei der Frau ist eine spezielle Antikörper-Neutralisierung gegen bestimmte Immunzellen des Mannes notwendig.
Diese Autoantikörper-Desensibilisierungsverfahren und Immuntherapien sind sehr erfolgreich.

In der Praxis Schleicher & Brückl versuchen wir immer einen ganzheitlichen Therapieansatz zur Fertilitätssteigerung zu finden. Beispielsweise kann auch eine Entherdung oder das Ausleiten von Giften notwendig sein.

Mehr dazu auf Frau Dr. Schleicher-Brückls Kinderwunsch-Blog!

Unerfüllter Kinderwunsch: Das Post-Pill-Syndrom

Post-Pill-Syndrom | Praxis Schleicher & Brückl

Unerfüllter Kinderwunsch: Das Post-Pill-Syndrom

Die Anti-Baby-Pille ist eines der beliebtesten Verhütungsmittel. Das liegt unter anderem daran, dass sie – bei korrekter Anwendung – eine sehr sichere Verhütungsmethode darstellt (Pearl Index 0,1-0,9). Am häufigsten werden Ovulationshemmer eingesetzt, die durch bestimmte Hormone den Eisprung unterdrücken.
Entsteht dann mit der Zeit ein Kinderwunsch und die Pille wird abgesetzt, dann muss sich der Körper der Frau erst einmal wieder an den Zustand ohne diese zugeführten Hormone gewöhnen. In manchen Fällen kommt es zu einem sogenannten Post-Pill-Syndrom. Doch was ist das eigentlich?

Was passiert nach dem Absetzen der Pille?

Durch die Einnahme der Pille werden dem körpereigenen Hormonsystem immer auch künstliche Hormone untergejubelt. Darauf reagiert es sehr empfindlich, denn dadurch verliert es seinen natürlichen Rhythmus.
Wird nun die Pille abgesetzt, so aktiviert sich dieser ganz natürliche hormonelle Rhythmus des eigenen Hormonsystems bei vielen Frauen wieder von ganz allein und einem Kinderwunsch steht nichts mehr im Weg. Doch bei manchen Frauen ist das nicht so, dann verständlicherweise ist der Körper nach jahrelanger Einnahme der Pille nun irritiert und durch die künstlichen Hormone gestört. Dabei kann es zu Symptomen kommen wie Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Akne, Haarausfall oder auch dem Ausbleiben der Monatsblutung.
Aber nur die Ruhe: Bei einem Post-Pill-Syndrom brauchen Sie keine Angst zu haben, sondern einfach nur etwas Geduld. Bei manchen Frauen braucht der Körper einfach etwas länger, um sich wieder „neu auszurichten“ und seinen eigenen Hormonaushalt in ein natürliches Gleichgewicht zu bringen. Sie können Ihrem Körper aber auch etwas unter die Arme greifen und ihn dabie unterstützen.

Was kann ich gegen das Post-Pill-Syndrom machen?

Durch jahrelange Einnahme der Anti-Baby-Pille kann das Hormonsystem der Frau aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn im Hormonsystem in Kombination mit dem Immunsystem labile Werte feststellt werden, dann können diese mit pflanzlichen Mitteln auch ohne Schadstoffe korrigiert werden.
Besonders sanft und wirksam sind hier die alchemistisch-spagyrischen Präparate und Phytotherapeutika. Sie helfen dem Hormonsystem dabei wieder zu einem „Harmoniesystem“ zu werden.

Frauenmantel gilt beispielsweise als das Frauenheilkraut schlechthin – wie der Name schon vermuten lässt. 2-3 Tassen Frauenmantel-Tee unterstützen den Hormonhaushalt und lassen ihn wieder in ein Gleichgewicht kommen.
In der spagyrischen Medizin sind Metalle von besonderer Bedeutung. Sehr weibliche und das Bewusstsein der Frau stärkende Metalle sind Kupfer und Silber. Spagyrisch aufbereitetes Kupfer unterstützt die Nierenkraft und spagyrisch aufbereitetes Silber reguliert den Zyklus, hilft bei der Entspannung und fördert die weiblichen Kräfte allgemein auf allen Ebenen.

Auch die Neuraltherapie ist eine sehr starke Therapiemöglichkeit, die sehr effektiv das eigene Hormonsystem wieder anregen kann.

Die Naturheilkunde bietet eine sehr große Vielfalt an tollen natürlichen Heilmitteln, die ganz individuell auf die Frau abgestimmt werden können.

Sie interessieren sich für dieses Thema und wollen mehr dazu wissen? Besuchen Sie doch Frau Dr. Schleicher-Brückls Kunderwunsch-Blog!

So beugen Sie einen Sonnenbrand vor!

So beugen Sie einen Sonnenbrand vor | Praxis Schleicher & Brückl

So beugen Sie einen Sonnenbrand vor

Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Jeder von uns hatte wahrscheinlich schon einmal einen Sonnenbrand und weiß, das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch richtig schmerzhaft und gefährlich für die Haut werden.
Wir verraten Ihnen heute einige Tipps, wie Sie einen Sonnenbrand vorbeugen können.

10 Tipps um Sonnenbrand vorzubeugen

1. Sonnencreme

Ganz klar, wer sich längere Zeit in der Sonne aufhält, sollte Sonnencreme benutzen. Sie verlängert die Eigenschutzzeit der Haut und verhindert für eine gewisse Zeit, dass Sonnenstrahlen in die Haut eindringen können.
Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt dabei an, um welchen Fakor die Eigenschutzzeit verlängert wird.
Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = erzielte Schutzzeit
Die Eigenschutzzeit hängt von Ihrem Hauttyp ab.

2. Sonnenschutz verlängern

Ja, auch der zweite Tipp widmet sich nochmal der Sonnencreme, da sie wirklich essenziell ist. Das Auftragen der Sonnencreme sollte nämlich regelmäßig wiederholt werden, denn die erzielte Schutzzeit hält nicht den ganzen Tag an.
Besonders nach dem Baden sollten Sie den Sonnenschutz erneuern.

3. Kopfbedeckungen

Wenn auch Kopfbedeckungen für manche Menschen modisch nicht ansprechend sind, sollten Sie an Ihre Gesundheit denken. Die Haare allein bieten leider keinen Schutz gegen die Sonne.

4. UV-dichte Kleidung

Auch Kleidung kann UV-Strahlen abhalten. Anders als der LSF bei der Sonnencreme wird hier der UPF (ultraviolet protection factor) angegeben. Auch normale Kleidung bietet Schutz vor UV-Strahlen, diese spezielle Kleidung kann den Schutz jedoch nochmal erhöhen (besonders im Hochgebirge, am Strand und im Urlaub sinnvoll).

5. Gewisse Körperstellen besonders schützen

Bestimmte Körperstellen gelten als sogenannte Sonnenterrassen, da sie direkt von oben von den Sonnenstrahlen getroffen werden. Dazu gehören Schultern, Nase, Ohren, Dekolleté und Wangen. Benutzen Sie an diesen Stellen am besten LSF 50.

6. Vitaminreiche Ernährung

Ja, auch die Ernährung kann dabei helfen, Ihre Haut fit für den Sommer zu machen. Gewöhnen Sie Ihre Haut am besten langsam an die Sonne und gönnen Sie ihr auch mal Schattenpausen. Viele Vitamine (Vitamin A, E und C) sind besonders wichtig für eine gesunde Haut, die durch Obst und Gemüse aufgenommen werden können.

7. Langes Baden vermeiden

Klar, an heißen Tagen sind Erfrischungen im kühlen Nass besonders angenehm. Achten Sie jedoch darauf, dass der Aufenthalt im Wasser nicht zu lange dauert, da das Wasser die UV-Strahlung reflektiert und es so zu einer Mehrbelastung der Haut kommt.
Das kann übrigens auch passieren, wenn Sie sich auf einem Boot nahe am Wasser aufhalten!

8. UV-Index beachten

Der UV-Index (UVI) gibt die aktuelle Intensität der Sonnenstrahlung an und damit auch, wie hoch die Sonnenbrandgefahr ist. Je höher der UVI, desto höher also auch das Sonnenbrandrisiko. Die Skala reicht von 1 bis 11+. Ab einem UVI von höher als 6 (hohe Strahlung) sollten Sie sich besser im Schatten aufhalten.
Den aktuellen UV-Index für Ihren Aufenthaltsort erfahren Sie beim Deutschen Wetterdienst oder auf anderen Wetter-Seiten.

9. Achtung bei Einnahme von Medikamenten

Bei bestimmten Medikamenten kommt es zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut. Dazu gehören zum Beispiel manche Antibiotika, Schmerzmittel sowie Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie oder Malaria. Informieren Sie sich am besten im Vorfeld bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

10. Auch im Schatten schützen

Die Meinung, dass man im Schatten keinen Sonnenbrand bekommen kann ist weit verbreitet – aber falsch. Sonnenschirme oder Wolken halt die UV-Strahlung nicht vollständig ab und auch Sand, Wasser oder Gebäude reflektieren die Strahlen. Deshalb bitte auch im Schatten eincremen und schützen!
Die gute Nachricht: Man kann im Schatten auch braun werden! Das dauert zwar länger als in der direkten Sonne, ist dafür aber viel schonender und gleichmäßiger.

Offenes Bein: Diagnose und Behandlung

Offenes Bein: Diagnose und Behandlung | Praxis Schleicher & Brückl

Offenes Bein: Diagnose und Behandlung

Teil 1: Offenes Bein: Ursachen und Symptome

Wenn Wunden nicht heilen, ist dies sehr belastend. Das offene Bein entwickelt sich in vielen Fällen zu einem chronischen Leiden, da hinter den nicht-heilenden Unterschenkelgeschwüren verschiedene Ursachen stecken können. Diese müssen vom Arzt diagnostiziert werden, da sie oft unterschiedlich behandelt werden müssen.

Diagnostik

Zuerst erfolgt eine genaue Anamnese und eine körperliche Untersuchung. Auch zusätzlich bekannte Erkrankungen wir Diabetes oder eine Herzschwäche sollten Sie dem Arzt mitteilen, da diese schlecht heilende Wunden begünstigen können,
Das offene Bein wird genau dokumentiert (Form, Größe, Beschreibung), sodass später Veränderungen überprüft werden können. Arterielle Fußpulse und der Beinumfang werden gemessen.

Das wichtigste Verfahren bei der Diagnose ist ein Ultraschall der Blutgefäße. Dadurch kann die Struktur der Gefäße und der Blutfluss darin beurteilt werden.
Mit Hilfe der sogenannten Dopplersonographie wird der Blutfluss in den Gefäßen farbig dargestellt.

Behandlung des offenen Beins

Nach der Diagnostik müssen die verschiedenen Typen des offenen Beins richtig behandelt werden:

  • Venöser Ulcus: Hierbei handelt es sich um eine Blutstauung, die schnell mit Hilfe von wundrandkomprimierender Verbandstechnik, Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut und Ozonbegasung geheilt werden kann.
  • Arterielle Durchblutungsstörungen: durchblutungssteigernde Maßnahmen wie Ozontherapie, Ozonbegasung oder Gefäßoperation
  • immunologische Störungen: Gegensensibilisierung mit Ozonbegasung, Wachstumsfaktoren und Stammzelltherapie, enzymatische Therapie, tibetanische Kräutermischung gegen Entzündungskomplexe und Immunglobine als Infusion
  • schlecht heilende Wunden: saubere Wundsanierung, Ozonbegasung, spezielle Verbandstechnik, Beschleunigung der Heilung durch Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut
    Der Einsatz von Wachstumsfaktoren, die aus dem eigenen Blut gewonnen werden, bietet sich in jedem Fall an, da sie das allgemein die Wundheilung fördern. Sie werden bei jeder Art des Beingeschwüres erfolgreich eingesetzt.
    In seltenen schwierigen Fällen kann ihr Effekt noch zusätzlich durch Schallwellenbehandlung verstärkt werden.

Die Praxis Schleicher & Brückl berät Sie natürlich auch gerne persönlich rund um das Thema offenes Bein.